Kurze Antworten auf wichtige Fragen

Was ist der Sinn des Lebens?

Leben

Antwort: Die Frage nach dem Sinn des Lebens kann nur jeder für sich selbst beantworten.
Für mich besteht der Sinn des Lebens darin, das Leben zu leben - und zwar in all seinen Aspekten, Möglichkeiten, Heraus­forderungen und Erfahrungen. Es geht darum die Möglichkeiten auszuschöpfen, die man durch seine biologische und soziale Herkunft, sein Talent, durch Fleiß und Disziplin und durch die Möglich­keiten seiner Gesellschaft eröffnet bekommt. Das Leben zu bewältigen und, wenn möglich, zu genießen - das ist der Sinn des Lebens.
"Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst", schrieb einst Johann Wolfgang von Goethe. Dem ist nichts hinzuzufürgen.

Begründung: Die Zeit allgemein-gültiger Sinn­deutungen ist vorbei. Immer weniger Menschen (in modernen Gesellschaften) glauben, daß Religionen, politische Ideologien, oder andere sinn­stiftende Systeme den Menschen einen Weg aus existenzieller Angst und Unsicherheit vorzeichnen können.
Das bedeutet aber nicht, daß es keine Religionen, Ideologien oder andere Deutungs­systeme mehr gibt: Sie werden nur nicht mehr allgemein anerkannt. Jede Gruppe von Menschen, und im Endeffekt jeder einzelne, benutzt ein eigenes Deutungssystem.

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Tod

Antwort: Ja - aber nicht als Individuum.
Der Tod verwandelt einen lebenden Menschen in unbelebtes, biologisches Material. Fur uns als einzigartiges Lebewesen - mit der ganzen Geschichte unserer Lebenserfahrung - ist der Tod das Ende.

Begründung: Wir können nur auf zwei Arten nach unserem Tode "weiterleben":
1. Durch unsere Kinder: Sie tragen von jedem Elternteil jeweils 50 Prozent der Gene in sich. So können wir auch biologisch weiterleben. Durch unsere Kinder setzen wir die lange Kette der Evolution fort.
2. Durch Erfindungen, Erkenntnisse, Theorien, oder (physische, künstlerische) Werke, die wir im Laufe unseres Lebens geschaffen haben. Michelangelo, zum Beispiel, "lebt noch heute" in seinen Gemälden, Kirchenbauten und Statuen; Einstein "lebt" in seiner Relativitätstheorie und ohne Zweifel hat auch Mozart im Bewußtsein vieler musikalischer Menschen überlebt. Herausragende Menschen können so viele Jahrzehnte, Jahrhunderte oder gar Jahr­tausende in der (wissenschaftlichen, künst­lerischen, sozialen) Erinnerung nachkommender Generationen weiterleben.
Die meisten Menschen leben zumindest in der Erinnerung ihrer Angehörigen - jedenfalls solange die sich noch erinnern.

Ist Selbstmord moralisch vertretbar?

Selbstmord

Antwort: Ja - wenn es keine Möglichkeit mehr gibt ein Leben zu leben, daß zumindest ein Mindestmaß an Lebenswertem bietet.

Begründung: Der Tod ist, wie die Geburt, ein Teil des menschlichen Lebens. Wenn man das Selbst­bestimmungs­recht des Einzelnen ernst nimmt, muß man jedem die letzte Entscheidung über seinen eigenen Tod zubilligen. In Extrem­situationen kann das bedeuten, daß ein Tod­kranker selbst nicht mehr in der Lage ist seinen eigenen Tod herbeizuführen. In diesen Situationen kann auch eine Tötung auf Ver­langen moralisch gerecht­fertigt sein.
Foetus
Photo by Anna Shvets from Pexels
Allerdings muß der Wunsch nach Selbst­tötung wirklich auf dem freien, unbe­ein­flussten Willen des Tod­kranken beruhen. Es darf keinesfalls gebilligt werden, daß der Lebensmüde dem (vermuteten) Drängen von Angehörigen nachgibt oder die Selbst­tötung wünscht, weil er glaubt, ihnen damit einen Gefallen zu tun.
Moralisch ist es auch nicht zu rechtfertigen, wenn ein Mensch sein Leben wegwirft, weil er, oder sie, glaubt in einer ausweglosen sozialen, wirtschaftlichen oder psychischen Lage zu sein. Schwere Lebenskrisen, Krankheiten oder zwischen­menschliche Probleme gehören zu den Herausforderungen, die jeder Mensch im Leben bewältigen muss.

Ist Abtreibung moralisch vertretbar?

Abtreibung

Antwort: Ja - aber nur in ganz besonderen Fällen:
1. Bei einer schweren, genetischen Erkrankung des Foetus.
2. Bei einer konkreten Gefahr für das Leben der Mutter.
3. Bei einer Vergewaltigung.

Foetus
Typische Mimik des Ungeborenen beim Musikhören: Mund auf und Zunge raus.
© Marquès Institut
Begründung: Eine Abtreibung ist (in Österreich) bis drei Monate nach Be­ginn der Schwan­ger­schaft straffrei. In Deutschland besteht sogar Straf­freiheit für die Schwangere bis zur 22 Schwanger­schafts­woche. Das heißt aber nicht, daß eine Abtreibung auch moralisch gerechtfertigt wäre. Grundsätzlich ist jede Abtreibung eine Tötung mensch­lichen Lebens, die nicht leicht­fertig vor­ge­nom­men werden darf.
Da die werdende Mutter das Kind in sich trägt und mit ihrem Körper am Leben erhält, muß letztlich sie die schwere Entscheidung treffen ein menschliches Leben auszulöschen oder aber es auszutragen. Leider werden aber viele Frauen von ihrem Partner, von Eltern, Arbeitgebern, Ärzten, Zuhältern oder Vergewaltigern zur Abtreibung gedrängt, genötigt oder sogar gezwungen - aus vielfältigsten Gründen, bis hin zur Ver­tuschung einer Straftat.
Es kommt auch vor, daß Abtreibung einfach als Mittel der Familienplanung angesehen wird. Dies ist, so finde ich, moralisch immer verwerflich - ganz besonders in entwickelten Ländern, in denen effektive Mittel zur Familien­planung leicht verfügbar sind, die eine Zeugung verhindern.

Warum gibt es Leben im Universum?

Universum

Antwort: Leben ist vermutlich eine zufällige Form der Selbstorganisation von bestimmten organischen Materialien (Aminosäuren), die sich durch eine lange Evolution bis zum Menschen entwickelt haben. Ich glaube es gibt keinen Grund, sondern nur Zufall.

Begründung: Es besteht für mich kein Zweifel, daß sich alle Pflanzen und Tiere, und letztlich auch der Mensch, über Jahrmillionen aus primitiven Einzellern entwickelt haben. Diese einfachsten Formen des Lebens sind vermutlich - durch besondere Umweltbedingungen begünstigt - zufällig entstanden.
Es ist nicht ausgeschlossen, oder sogar wahrscheinlich, daß auch auf anderen Planeten im Universum Leben entstanden ist. Ob es sich auch zu höheren, oder gar menschenähnlichen Formen entwickelt hat, kann man nicht sagen.

Was ist Glück?

Glück

Antwort: Das größte Glück ist, wenn man mit sich zufrieden ist.

Begründung: Glücksgefühl stellt sich ein, wenn man etwas gegen Widerstände erreicht; wenn man (unverhofft) etwas erlebt, was einen mit Befriedigung, Stolz oder Erleichterung erfüllt.
Ich, zum Beispiel, habe das größte Glücksgefühl verspürt, als meine Tochter (gesund) geboren wurde. Ziemlich glücklich war ich auch, als ich mein Studium abschließen konnte oder meinen ersten guten Job gefunden hatte.
Glück Glück hat nichts mit Reichtum, Ruhm oder Macht zu tun. Man kann auch als armer, unbedeutender oder machtloser Mensch glücklich sein. Allerdings ist das oft sehr schwer. Ein gewisser Wohlstand, Anerkennung durch andere Menschen oder auch die Fähigkeit und Möglichkeit Dinge durchzusetzten erleichtern es gehörig glücklich zu sein.

Soll man sein Leben genießen?

glücklich

Antwort: Warum nicht? Eine hedonistische Lebenseinstellung ist genauso gut oder schlecht wie jede andere. Der Einzelne muß entscheiden, ob er Vergnügungen der verschiedensten Art hin und wieder genießt, regelmäßig sucht oder sogar zu seinem Lebensinhalt macht.

Begründung: Es hat immer Menschen gegeben, die dem Streben nach Vergnügen einen hohen Stellenwert in ihrem Leben gegeben haben. Mit wachsendem Wohlstand und zunehmender Entlastung von Arbeit durch Automation und Digitalisierung, werden in Zukunft sogar noch mehr Menschen Vergnügen zum Lebensinhalt machen.
Genuss Allerdings kann Lust auch zur Last werden. Wer zum Sklaven seiner Vergnügungen wird, beraubt sich selbst der Freiheit andere Aspekte des Lebens kennen zu lernen. Adrenalin-Junkies, Sex-Besessene, Workoholics, Spielsüchtige, Säufer, Drogensüchtige, Body-Modifizierer, Fress- und Konsum-Süchtige und viele andere Formen des Suchtverhaltens geben Zeugnis von der Vielfalt menschlicher Vergnügungen, die zu schweren psychischen und körperlichen Belastungen und Schäden führen können.

Gibt es Gott?

Gott

Antwort: Keine Ahnung.

Begründung: Die Frage nach Gott ist wohl eine der ältesten aller Fragen - natürlich abgesehen von der Frage: "Wann gibt's was zu essen?".
Gott Schon immer haben sich die Menschen den Kopf darüber zerbrochen, wo alles herkommt oder warum wir überhaupt existieren. Die ältesten Erklärungen haben Bilder benutzt, wie z.B. das von einer "Schildkröte" die auf ihrem Rücken die Welt trägt. Spätere Erklärungen haben behauptet, alles sei entstanden, weil einer gesagt hätte "es werde Licht". Die neuesten Erklärungen erzählen irgend etwas von einem "Urknall" - ohne allerdings erklären zu können warum es geknallt hat.
Natürlich sind manche dieser Erklärungen ausgefeilter als andere. Die neuesten Erklärungen benutzten z.B. höhere Mathematik - die dann übrigens kaum noch jemand versteht.
Gott Meine eigene Auffassung zur Frage nach dem Ursprung von ALLEM (das man dann auch Gott nennen könnte) ist folgende: Ich denke, es ist müssig die Frage zu stellen. Es gibt so viele andere interessante Fragen, die wir vielleicht klären können. Warum sollen wir unsere Zeit für einer Frage verwenden, die seit dem Anbeginn der denkenden Menschheit noch nie unwidersprochen beantwortet wurde?

Soll man Kinder haben?

Kinder

Antwort: Ja - natürlich !

Begründung: Durch Kinder nehmen wir Teil an der biologischen Evolution des Menschen - und damit an der Erhaltung und Weiterverbreitung der am höchsten entwickelten Lebensform unseres Planeten. Durch Kinder beteiligen wir uns an einem natürlichen Prozess der vor Millionen von Jahren begann und unsere Erde grundlegend verändert. Zeugung, Schwangerschaft und die Pflege und Erziehung von Kindern sind ein fundamentales Menschenrecht - und für viele, das größte Glück im Leben.
Kinder Selbstverständlich kann man aber auch ohne Kinder ein erfülltes Leben führen. Man kann sich an der geistigen Entwicklung der Menschheit beteiligen indem man Kinder anderer Leute erzieht und ausbildet, oder indem man zur Entwicklung von Wissenschaft, Technik oder Kunst beiträgt. Man kann sich als Pfleger, Arzt oder Seelsorger ganz in den Dienst an anderen Menschen stellen und auf Familie verzichten. Einige Menschen glauben heutzutage auch, sie müßten auf Kinder verzichten, um der (nicht-menschlichen) Natur zu helfen im Gleichgewicht zu bleiben. Oder man kann freiwillig kinderlos bleiben um einfach sein eigenes Leben ungehindert in vollen Zügen genießen zu können. Man darf auch nicht vergessen, daß viele Menschen einen bestehenden Kinderwunsch - trotz moderner Fertilitätstechniken - nicht erfüllen können. Gott Für mich sind Kinder ein grundlegender Teil des menschlichen Lebens. Sie sind ein Geschenk der Natur und es ist unsere nobelste Verpflichtung sie von der Zeugung bis ins Erwachsenenalter zu schützen, zu betreuen und sie bestmöglich zu versorgen und zu fördern.

Ist die Ehe erstrebenswert?

Ehe

Antwort: Ja.

Begründung: Man kann alleine leben oder sich mit unverbindlichen Bekanntschaften begnügen. Wenn man jedoch eine ernsthafte, länger andauernde Partnerschaft und Familie wünscht, dann hat eine Ehe viele Vorteile.
Ehe In vielen Gesellschaften hat sich die Institution der Ehe zu einer fairen, auf gegen­seitigen Respekt beruhenden, rechtlichen Verein­barung zur dauer­haften Verbindung von zwei Menschen entwickelt. "Moderne" Sozial­gesetze regeln meist auf ver­nünftige Weise Rechte und Pflichten in einer Ehe - insbesondere im Hinblick auf die gemeinsame Kindererziehung, bei wirtschaftlichen Problemen, im Krankheitsfall oder beim Tod des Partners. Auch die Scheidung einer Ehe ist, im Großen und Ganzen, rechtlich fair geregelt - vor allem zum Schutz und Unterhalt der gemeinsamen Kinder.
Gott Kommentar: In einigen ultra­liberalen, westlichen Gesell­schaften wurde inzwischen die "Ehe für alle" ein­geführt, die auch gleich­geschlecht­lichen Paaren eine Ehe ermöglicht. Ich lehne dies grund­sätzlich ab. Natürlich sollten auch gleich­geschlecht­liche Paare die Möglichkeit einer rechtlich verbind­lichen, einge­tragenen Partner­schaft haben. Aber die Ehe sollte dauer­haften Verbin­dungen zwischen Mann und Frau vor­behalten sein, die mit dem Ziel geschlossen werden eine Familie zu gründen. Sie sollte damit eine gesetzlich besonders schützens­werte soziale Institution bleiben, deren Ziel die natürliche Repro­duktion ist.

Sind Mann und Frau gleich?

Gender
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Antwort: Natürlich nicht!
Frauen und Männer sind nicht gleich, wie jeder in der Regel schon mit bloßem Auge sehen kann, sondern gleichwertig.

Begründung: Männer und Frauen unterscheiden sich nicht nur im Körperbau und den speziali­sierten Organen der Fortpflanzung - sie unterscheiden sich in vielen anderen biologischen, psychologischen und sozialen Aspekten.
Gott Die kindliche Gehirnentwicklung von Jungen und Mädchen weist zum Beispiel deutliche Unterschiede auf: Jungen entwickeln früher als Mädchen motorisch-räumliche Neigungen und Fertigkeiten, während Mädchen früher als Jungen sprachliche und sozial-interaktive Fähigkeiten und Interessen zeigen. Im männlichen Gehirn entwickeln sich mehr Verbindungen innerhalb einer Hemisphere, was motorische Fähigkeiten optimiert; im weiblichen Gehirn gibt es mehr Verbindungen zwischen den Hemispheren, was die Verbindung von analytischem und intuitiven Denken fördert.
Gott
Kommentar: Im Alltag ist den meisten Menschen (in den meisten Kulturen) völlig klar, daß Frauen und Männer in der Regel deutlich unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse und Fähigkeiten entwickeln? Diese sind ein Erbe der biologischen Evolution und Folge der reproduktiven Spezialisierung. Die natürlichen geschlechts­spezifi­schen Unterschiede sollten als Bereicherung gesehen werden und nicht als ein Anlass zur Diskriminierung oder Abwertung.

Mann und Frau

Quellen:
Cahill L (June 2006). "Why sex matters for neuroscience". Nature Reviews. Neuroscience. 7 (6): 477–84.
Ruigrok AN, Salimi-Khorshidi G, Lai MC, Baron-Cohen S, Lombardo MV, Tait RJ, Suckling J (February 2014). "A meta-analysis of sex differences in human brain structure". Neuroscience and Biobehavioral Reviews. 39: 34–50.
Hofman MA, Swaab DF (1991). "Sexual dimorphism of the human brain: myth and reality". Experimental and Clinical Endocrinology. 98 (2): 161–70.
Lewis, Tanya (2013). "How Men's Brains Are Wired Differently Than Women's". LifeScience, December 02. 2013

Soll ich IHN heiraten?

Mann und Frau

Antwort: Nur wenn Sie wirklich sicher sind! Verliebt sein genügt nicht!
Bevor Sie heiraten sollten Sie sich darüber klar werden, ob Sie überhaupt eine Ehe wollen und warum Sie gerade diesen Mann heiraten möchten.

Attraktiver Mann Begründung: In modernen, westlich geprägten, Gesellschaften ist es nicht mehr notwendig zu heiraten, um Sex zu haben oder mit einem Partner dauerhaft zusammen zu leben. Nichteheliche Lebensgemeinschaften sind längst gesell­schaftlich akzeptiert. Falls Sie aber eine Familie gründen möchten, ist es sinnvoll zu heiraten. Dies hat in der Regel viele praktische, rechtliche und emotionale Vorteile - auch, oder vor allem, für die Kinder.

Gott Mein Rat: Wenn Sie sich entschlossen haben zu heiraten, sollten Sie genau überlegen, was sie von Ihrem künftigen Ehemann erwarten: Soll er vor allem ein guter Vater für Ihre künftigen Kinder sein? Soll er ein wohl­habender oder beruflich erfolgreicher Menn sein, der Ihnen ein Leben ohne finanzielle Sorgen verschaffen kann? Soll er ein seelen­ver­wandter Partner sein, der Ihre kulturellen, intellektuellen, sport­lichen oder sonstigen Interessen teilt?
Einfach nur jemanden zu heiraten, in den man gerade verliebt ist, führt mit ziemlicher Sicherheit zu Enttäuschung, Dauerstreit, oder gar baldiger Scheidung. Eine Ehe ist nämlich kein Sprint! Sie ist ein Marathonlauf. Nur wer den richtigen Partner wählt hält auf Dauer durch.

Soll ich SIE heiraten?

Mann und Frau

Antwort: Nur wenn Sie wirklich sicher sind! Verliebt sein genügt nicht!
Bevor Sie heiraten sollten Sie sich darüber klar werden, ob Sie überhaupt eine Ehe wollen und warum Sie gerade diese Frau heiraten möchten.

Reiche Frau Begründung: In modernen, westlich geprägten, Gesell­schaften ist es nicht mehr notwendig zu heiraten, um Sex zu haben oder mit einem Partner dauerhaft zusammen zu leben. Nichteheliche Lebens­gemein­schaften sind längst gesell­schaftlich akzeptiert. Falls Sie aber eine Familie gründen möchten, ist es sinnvoll zu heiraten. Dies hat in der Regel viele praktische, rechtliche und emotionale Vorteile - auch, oder vor allem, für die Kinder.
Viele Männer heiraten auch, weil sie wissen, daß es in bestimmten Berufen (Politiker, Evan­geli­scher Pfarrer) für die Karriere außerordentlich förderlich ist eine Ehefrau und Familie zu haben. Besonders im politischen Bereich gibt es auch viele "power couples" - wie die Beispiele Barack und Michelle Obama, Bill und Hillary Clinton oder Ronald und Nancy Reagan verdeutlichen.

Intelligente Frau Mein Rat: Wenn Sie sich entschlossen haben zu heiraten, sollten Sie genau überlegen, was sie von Ihrer künftigen Ehefrau erwarten: Soll sie vor allem eine gute Mutter für Ihre gemeinsamen Kinder sein? Soll sie wohl­habend oder beruflich erfolgreicher sein, und sie (in ihrere Karriere) unterstützen? Soll sie ein seelen­ver­wandter Partner sein, der Ihre kulturellen, intellektuellen, sport­lichen oder sonstigen Interessen teilt? Soll Sie eine Schönheit sein und an Ihrer Seite "Glamour" verbreiten?
Einfach nur jemanden zu heiraten, in den man gerade verliebt ist, führt mit ziemlicher Sicherheit zu Enttäuschung, Dauerstreit, oder gar baldiger Scheidung. Eine Ehe ist nämlich kein Sprint! Sie ist ein Marathonlauf. Nur wer den richtigen Partner wählt hält auf Dauer durch.

Warum Selbstdisziplin?

Selbstdisziplin Image by Fernando Zamora from Pixabay

Antwort: Weil sie ohne Selbstdisziplin Ihr Leben ruinieren werden.

Musiker Begründung: Ohne (ein Mindest­maß an) Selbst­disziplin werden Sie in Ihrem Leben nichts errei­chen!
Es ist ein Trugschluß zu glauben man könne allein durch Talent, Aussehen, Verbindungen oder Glück ein glückliches oder erfolgreiches Leben haben. Gerade besonders erfolgreiche Menschen, die nach außen hin einen ent­spann­ten und lässigen Lebensstil zelebrieren, sind oft die diszipliniertesten Arbeiter an ihrer eigenen Karriere. Weltweit bekannte Künstler, Sportler, Wissenschaftler oder Wirtschaftsbosse sind berüchtigt dafür, daß sie im Hintergrund extrem hart und diszipiniert arbeiten.
Ein gutes Beispiel ist Niki Lauda, der dreifache Formel 1 Weltmeister: Er hat mit unübertroffener no-nonsense Disziplin seine Rennen vorbereitet anstatt, wie manche seiner Fahrerkollegen, ein High-Society Leben zu führen. So hat er mit unendlicher Geduld und Hartnäckigkeit seine Rennwägen in Testfahrten tagelang abgestimmt und optimiert - und dabei nicht selten seine Mechaniker zur Verzweiflung getrieben.

Lauda at 1982 Dutch Grand Prix Mein Rat: Lernen Sie Selbst­disziplin - wenn möglich (mit der Unter­stützung Ihrer Eltern) schon in Ihrer Kindheit. Selbst­disziplin hat absolut nichts mit unsinnigem Kadavergehorsam zu tun. Selbst­disziplin ist die Fähig­keit, den inneren Schweine­hund zu über­winden, und das zu tun, was man selbst für notwendig ansieht.
Man weiß aus der Biographie vieler erfolgreicher Menschen, daß jede Tätigkeit - egal ob im künstlerischen, sportlichen, wissen­schaftlichen oder wirtschaft­lichen Bereich - Übung erfordert. Egal, was es ist, man muß es ca. 10.000 Mal tun, bevor man es perfekt beherrscht. Und das geht eben nur mit Selbstdisziplin.

Was ist ein "Burnout"?

Burnout Image by Gerd Altmann from Pixabay

Antwort: Burnout ist ein Zustand des körper­lichen, seelischen und geistigen „Ausge­brannt­seins“. Ein Burnout entsteht, wenn Ihre beruf­liche oder private Belastung so zunimmt, daß Sie sich nicht mehr regenerieren können.

Burnout Image by Gerd Altmann from Pixabay Begründung: Man kann durch Dauer­stress, ständig wachsendes Arbeits­volumen oder als unerträg­lich empfundene beruf­liche oder private Belastungen und Kränkungen ein Burnout-syndrom entwickeln. Nicht selten gilt dabei der Burnout als persönliches Problem, das man durch entsprechende psychologische Maßnahmen und Übungen behandeln sollte. Dem Betroffenen wird geraten sich helfen zu lassen - so als ob der Burnout ausschließlich seine eigene Schuld wäre.
Es ist aber oft die schlechte Organisation unserer Arbeitswelt, die Burnouts geradezu provoziert. Denn es gibt viele unnötige Be­lastun­gen, wie z.B.:
1. Ständiger Zeitdruck
2. Ständig wachsendes Arbeitsvolumen (wegen unterlassener Personal-Aufstockung)
3. Vorgesetzte, die nicht motivieren können, sondern drohen
4. Vorgesetzte, die aus eigener Unfähigkeit absurde Anforderungen stellen, die sich nicht erfüllen lassen
5. Schlechte Arbeitsplanung mit unregel­mäßigem Arbeitsanfall
6. Unzureichende technische Ausrüstung (z.B. leistungsschwache Laptops, statt ordentlicher PCs)
7. Unklare, schlecht dokumentierte Arbeits­abläufe (jeder macht es anders)
8. Laufend auftretende Krisen (z.B. durch fehler­anfällige Arbeits-Software, crashende Server)
9. Laute Großraum-Büros ohne fehlende Rück­zugsmöglichkeit für konzentriertes Arbeiten
10. Schlechtes Arbeitsklima durch unhöfliche, aggressive oder dauernd lästernde Kollegen
11. Sexuelle Belästigungen und Übergriffe
12. Soziales oder sexuelles "Stalking"

Burnout
Image by Gerd Altmann from Pixabay
Mein Rat: Als erstes sollten Sie sich nüch­tern fragen, ob Ihr Burnout durch eigenes Fehlverhalten entstan­den ist, oder schlicht eine Folge unsinniger Arbeits­bedingungen. Im ersten Fall sollten Sie professionelle Hilfe suchen. Es gibt unzählige Beratungsstellen und Hilfsangebote. Im zweiten Fall müssen Sie Ihre Arbeitssituation ändern. Dazu gibt es folgende Möglichkeiten:
1. Zunächst sollten Sie mit ihrem Chef sprechen - und zwar in aller Deutlichkeit. Viele Arbeit­nehmer schlucken aus Angst vor Ent­lassung jede Kritik an ihrem Arbeit­geber herunter - solange, bis sie davon krank werden. Ein offenes Wort ist vielleicht unangenehm - aber ständig den Ärger zu unterdrücken ist gesundheitsschädlich.
2. Wenn ein Gespräch mit ihrem Chef nichts hilft sollten sie sich direkt an die Personalabteilung ihres Arbeitgebers wenden. Dort gibt es meist Beauftragte für Beschwerden aller Art.
3. Sollte auch das nichts bewirken, kontaktieren sie Ihre Gewerkschaft oder eine andere staat­liche Beratungsstelle.
4. Wenn alles nichts hilft müssen Sie kündigen. Gesundheit geht vor! Stellen Sie es aber klug an! Suchen Sie sich erst einen Job und kündigen sie erst wenn sie eine Zusage für diesen haben. Überlegen Sie auch, ob eine Selbständigkeit für Sie nicht infrage käme. Dabei haben Sie mit absoluter Sicherheit noch mehr Arbeit und Stress - aber die sind dann selbstgewählt (und damit wesentlich leichter zu ertragen).

Wie spielt man richtig?

Spielende Kinder Bild von holzijue auf Pixabay

Antwort: Am besten ohne Computer, ohne TV und ohne Spielzeug.
Ja - Sie lesen richtig! Schmeißen Sie den ganzen Spielzeugkrempel im Kinderzimmer weg! Reservieren sie den PC für Schularbeiten und bringen sie ein Schloß am TV an, das nur einmal in der Woche für 2 Stunden geöffnet wird.

Spielen Image by Smyths Toys Hintergrund: Vergleicht man das heutige Spielverhalten von Kindern (und Erwachsenen) in der entwickelten Welt mit den Spielen von Kindern in den 1950er Jahren - oder auch mit dem Spielverhalten von Kindern in heutigen armen Ländern - kann man mit heutigen Kindern nur Mitleid haben. Spielen ist in der westlichen Welt überwiegend zu einer Bespaßungs-Angelegenheit verkommen: Kinder hocken nicht nur vor infantilen Kinder-Videos, (gewaltverherrlichenden) Computer-Spielen oder (für sie eigentlich ungeeigneten) Horror-Movies; sie werden auch mit kommerziellem Plastik-Dreck überschüttet, der sich als Spielzeug tarnt. Das allermeiste, was man in Kinder-Waren­häusern wie Toys"R"Us kaufen konnte war kompletter Dreck. Das diese Firma Pleite ging betrachte ich als Segen für die Kinderwelt. Leider ist zweifelhaft ob der Nachfolger dieser Spielzeug-Warenhäuser, die Firma "Smyths Toys", ein qualitativ besseres Angebot liefern wird.
Spielen
Bild von ErikaWittlieb auf Pixabay
Beides, die elektronische Kinder-Bespaßung, genauso wie die meisten Spielzeuge, sind meines Erachtens verheerend für die Ent­wick­lung unserer Kinder. Dabei geht es garnicht so sehr um die Inhalte der Videos oder Computer­spiele, oder die miserable technische Qualität der meisten Spielzeuge. Es geht darum, daß beides die Kinder mit Bildern, Geräuschen und Inhalten bombardiert und zumüllt - was sie zu passiven Zoombies macht. Statt ihre Ent­wick­lung zu selbständigen Subjekten zu fördern, macht man die Kinder zu Objekten - zu Kon­sumen­ten statt zu Akteuren. Man sehe sich nur einmal eine Gruppe kleiner Kinder an, die vor einem Fernseher sitzen und wie Hampelmänner im Gleichklang aufschrecken, sich fürchten oder auflachen. So werden sie konditioniert für die Verblödungs-Medien der Neuzeit.

Mein Rat: Gerade in Zeiten der Corona-Quarantäne fühlen sich Eltern mit quengelnden und lästigen Kindern oft überfordert. Dies passiert deshalb, weil Kinder und Eltern verlernt haben zu spielen und sich mit sich selbst zu beschäftigen. Hier sind einige Tips, wie man richtig spielt:
1. Kinder brauchen Bewegung in frischer Luft. Auch in Zeiten von Corona ist es vielleicht möglich in einen einsamen Wald zu fahren, damit sie in der Natur herumrennen können. Rennen ist essentiell für Kinder. Es genügt aber auch ein Hinterhof um sich auszutoben.
Spielen
Bild von Arek Socha auf Pixabay
2. Kinder lieben Wasser. Am besten wäre ein kleines Bacherl irgendwo im Bergland, wo sie mit Steinen Dämme bauen, das Wasser umleiten, sich bespritzen, oder Steine hineinschmeißen können. Es funktioniert auch ein See, ein Springbrunnen - oder zur Not, auch eine Drecklacke. Wenn es keine andere Möglichkeit gibt können Kinder auch in einem Badezimmer eine ordentliche Wasserschlacht veranstalten. Einziges notwendiges Utensil (speziell für die Jungen) ist eine Wasserpistole. Man kann auch eine ausrangierte Backspritze als Wasserwerfer umfunktionieren.
3. Mädchen und Jungen lieben Kuscheltiere - am besten echte; es gehen aber auch Stofftiere, denen man Leben einhaucht. Ich habe mit einem einfachen Schaumstoff-Hündchen (für ca. 1 Euro) meine kleine Tochter zu stundenlangen explosiven Lachkrämpfen verleitet, indem ich das Hündchen an einem langen Draht habe "herumrennen" lassen, wobei es allerlei Unsinn gemacht hat. Meine Tochter hat vor Vergnügen gequiekt und mit dem Schaumstoffhund geredet als wäre es ein echter.
Spielen
Bild von Thomas Steiner auf Pixabay
4. Etwas größere Kinder brauchen richtiges Werkzeug und Material zum Bauen. Man kann ihnen einen Stapel Holzleisten und Bretter geben, zusammen mit einem Hammer, einer Handsäge und Nägeln. Sonst nichts! Sie werden sich wundern was ihre Kinder damit machen, wenn Sie sie einfach in Ruhe lassen. Natürlich werden sie sich mit dem Hammer ordentlich auf den Daumen klopfen oder mit der Säge in die Hand sägen - trotz sorgfältiger vorheriger Anleitung und Warnung. Aber genau das ist die Essenz des Spiels. Nur so lernen Sie Gefahren richtig einzuschätzen.
5. Kleine Kinder brauchen keine "pädagogisch ausgefeilten Lernspielzeuge" zu ihrer Entwicklung. Es genügt ein Wurm, oder ein Käfer, oder eine Raupe, oder eine Fliege, oder ein Baum, oder eine Stück weicher Stoff. Ich, beispielsweise, bin als Kleinkind gerne in der Gartenwiese meiner Eltern herumgekrabbelt und habe Regenwürmer zu essen versucht. Gerüchteweise soll ich auch das Kacka unserer Hennen probiert haben - was mich nicht daran gehindert hat das reife Alter von nun fast 70 Jahren zu erleben.
6. Kleine Babies lieben seltsame Geräusche. Besonders Mädchen haben schon mit wenigen Monaten die Fähigkeit Laute ihrer Mutter haargenau nachzuahmen. Unserer Tochter hat mit ihrer Mutter stundenlange "Zwiegespräche" mit Blubberlauten geführt, bei denen man den Eindruck haben konnte sie würden sich angeregt unterhalten. Heute weiß ich, daß die Grundlage der kommunikativen Fähigkeiten meiner Tochter damals gelegt wurde.
Mann und Frau 7. Pädagogisch außerordentlich wertvoll sind für größere Kinder (und ihre Eltern) auch Gesellschaftsspiele wie "Mensch ärger dich nicht" oder "Monopoly". Bei ihnen lernt man sich zu ärgern und wirtschaftliche unsinnige Entscheidungen zu treffen, die einen in den Bankrott führen - eine ganz wichtige Erfahrung für's spätere Leben. Nebenbei lernt man, wie man mit anderen Menschen zurecht kommt, die frustriert, verärgert oder beleidigt sind.
8. Viele Eltern hören nicht richtig zu, wenn ihnen ihre Kinder etwas erzählen. Manche Kinder lieben es nämlich Geschichten zu erfinden. Ich kenne ein Kindergarten-Kind, das seinen Eltern wochenlang die wildesten Geschichten über eine gewisse "Nicole" erzählt hat, über die sich im Kindergarten immer alle ärgerten. Das Kind berichtet, daß "Nicole" die Kindergarten-Tante immer in den Bauch boxe oder andere Kinder hänsele und schikaniere. Den Eltern wurde das zu bunt und sie sprachen im Kindergarten vor. Zu ihrer Überraschung mußten sie erfahren, daß es kein Kind namens "Nicole" im Kindergarten gab. Ihre Tochter hatte sich die Geschichte einfach ausgedacht, um sich mit ihren Eltern darüber unterhalten zu können. (Das Kind ist übrigens mental völlig gesund und neigt in keiner Weise zu Halluzinationen). Besonders Mädchen haben ein augeprägtes Bedürfnis über Dinge zu reden. Man kann dies fördern, indem man ihnen ein Tagebuch schenkt.
Spielen
Bild von Bessi auf Pixabay
9. Kinder verkleiden sich gerne - besonders Mädchen. Sie müssen eine 9-Jährige nur an ihren Kleiderschrank und an Ihre Schminksachen lassen - und schon haben sie zwei Stunden ihre Ruhe. Allerdings benötigen Sie dannach eine größere Kleiderreinigung, ein Vollbad für ihre Tochter und Ersatz für ihre abgebrochenen Lippenstifte.
10. Kinder helfen gerne bei der Hausarbeit - ja natürlich! Wußten Sie das nicht? Sie hassen es nur, wenn sie so unnütze Dinge machen müssen wie ihr Zimmer aufräumen. Wenn Kinder zum Beispiel beim Pizza- oder Kuchen-Backen helfen dürfen sind sie Feuer und Flamme.
11. Jungens, und auch manche Mädchen, basteln auch gerne. Sie helfen ihren Eltern beim Bohren, Sägen oder Nägel in ein Holz schlagen. Ich habe in meiner Kindheit sehr viel gebastelt. So baute ich mit meinen Freunden eine Baumburg, schnitzte ein Schiff aus einem Holzblock, baute einen Pfeil und Bogen und ein Flugzeug aus Balsa-Holz (das beim ersten Flug in 100 Teile zerbrach). Es bricht mir noch heute das Herz.
12. Wenn ihr Kind mit Puppen spielt braucht es keine Vollausstattung mit Designer-Klamotten, Spielkinderwagen oder sonstigem Kram. Es genügen ein paar Sofapolster mit denen man herrliche "Burgen" oder "Wohnhöhlen" bauen kann und in denen dann ihre Kinder "Mutter, Vater, Kind" spielen. Sie müssen sie nur in Ruhe lassen.
13. Schikanieren Sie ihre Kinder nicht damit, daß sie sie zwingen ein Musik-Instrument zu lernen. Ich, zum Beispiel, hätte als Kind so gern Schlagzeug gelernt, mußte aber in die Klavier-Stunde. Ich habe das Instrument schließlich so gehaßt, daß ich alle meine Noten (und die meiner Mutter) in einem Lagerfeuer verbrannte. Für manche Kinder sind Musik oder Malerei aber die schönste Form des Spielens.
14. Keine Angst vor Langeweile. Eltern müssen nicht Dauer-Animateure für ihre Kinder sein. Manchmal ist es ganz gut, wenn Kinder keinerlei "Anregung" bekommen. Vielleicht träumen sie dann nur so vor sich hin. Ich, zum Beispiel, bin oft stundenlang auf dem Dach unseres Hühnerstalls gelegen und habe in den Himmel geschaut. Während meine Freunde Klavier oder Mathe üben mußten habe ich mir irgendwelche Geschichten ausgedacht, während ich den Wolken zusah. Vielleicht erklärt das, warum ich mein ganzes Leben lang keine Angst davor hatte auch mal einige Zeit allein zu sein.